Monticiano, mittelalterliches Dorf in der Toskana
Monticiano ist ein sehr altes Dorf, dessen Wurzeln bis ins 12. Jahrhundert zurückreichen. Ursprünglich den Ländereien des Schlosses des Bischofs von Volterra zugehörig, unterstand es später der Herrschaft von Siena. Die Überreste des Schlosses sind noch immer erkennbar und die kleinen Gassen des Dorfes sind malerisch schön. Das Dorf hat zwei Kirchen, die romanische Kirche des SantAgostino aus dem späten 13. Jahrhundert stammend, mit barocken Interieur, und das ältere Kirchenanwesen, die Kirche des San Giusto und San Clemente mit ihrer schmucken Steinfassade, die aus dem 12. Jahrhundert stammt.
Das Dorf liegt in einer wunderschönen Gegend, im Herzen des Tales zwischen den Flüssen Merse und Farma, etwa 30km von Siena, 100 Kilometer von Florenz und 150 Kilometer von Pisa entfernt. Es hat weniger als 1500 Einwohner und alle nötigen Dienstleister sind in der Stadt vorhanden (Apotheken, Kliniken, Postamt, Banken, Geschäfte, Restaurants und Bars). Das Dorf wird schon bald einen öffentlichen Swimmingpool eröffnen, gleich bei der Casa Gigliola: die Eröffnung ist für Anfang 2007 angesetzt. Auch Kinderspielplätze, Reitställe und Wanderwege sind vorhanden.
Das Dorf und seine Umgebung sind, obwohl sehr günstig an einer Kreuzung zwischen Maremma und Siena gelegen, nach wie vor ein Geheimtipp als Urlaubsziel. Aus diesem Grund stellen sie den perfekten Ort dar, um die wahre Toskana weitab der Massen zu entdecken.
Der älteste Teil des Dorfes liegt auf einer Hügelkuppe, umrahmt von den Überresten der alten Stadtmauern. Von der Hügelspitze aus hat man eine atemberaubende Aussicht über das Tal des Flusses Merse. Die Atmosphäre innerhalb der Stadtmauern ist unverkennbar mittelalterlich: Steinhäuser, kleine Landkirchen, enge Gassen. Die Gründung des Dorfes wird jedes Jahr im Oktober gefeiert, wenn das Palio die Ciuchi, ein Eselrennen in mittelalterlichen Kostümen, die Vergangenheit wieder aufleben lässt.





